Skipperin Maud van Hasselt: „Segeln auf der Zorg ist eine einzigartige Erfahrung.“ 

Maud van Hasselt erinnert es sich noch als wäre es gestern gewesen. Sie ist gerade 18 und Matrosin auf einem Charterschiff, als die Zorg met Vlijt an ihr vorbei segelt. Segel, Rumpf, Geschwindigkeit, das Schiff hat was. Ich dachte: Irgendwann möchte ich damit segeln. 

Wenige Sommer später steht Maud auf dem Vorderdeck als Freund von Kapitänen Cas Korver und Jonas. Über Facebook haben die drei einander gefunden. „Die Segelwelt ist eine kleine Familie“, sagt sie. Zwei Sommer lang lernt sie die Zorg met Vlijt kennen bis in die kleinsten Details. 

Jetzt, Saison 2020, nimmt Maud zum ersten Mal das Schiff unter ihre Obhut: „Früher habe ich hauptsächlich auf dem Vordeck gearbeitet, zum trimmen d.h um die Segel perfekt zum Wind abzustimmen. Das sind auch ein paar von den Dingen die mir am meisten Spaß machen.“ Das möchte sie jetzt auch mit zum Achterdeck segeln um die Zorg met Vlijt perfekt zu segeln: „mit Gästen, aber auch bei Wettkämpfen wie das Pieper- oder Bontekoerace.“

Sie beschreibt das Segeln auf der Zorg als eine einzigartige Erfahrung.

Die ideale Reise 

Freitagmittags einsteigen und dem Sonnenuntergang entgegen segeln. Übernachten auf einem von Mauds Lieblingsankerplätze. Samstags dann in Richtung der Inseln segeln. Trocken fallen auf dem Wattenmeer und einen schönen Spaziergang über die Sandbank machen. (Herz) Nach Krebsen suchen, Muscheln sammeln fürs Abendessen und Grillen beim Sonnenuntergang oder unter dem Sternenhimmel, während das Watt sich langsam wieder mit Wasser füllt. 

Auf dem Zurückweg kommen Sie dann noch an einer atmosphärischen, historischen Ijsselmeerstadt vorbei. „Ich besuche gerne die Dörfer, die Altstadt von Enkhuizen, Stavoren, Edam, Medemblik, Hoorn, Makkum, Harlingen; die lassen alte Zeiten aufleben.“

Abschließend dann den Tag mit einem Lagerfeuer, auf einer Insel im Markermeer oder auf den Friesischen Seen ausklingen lassen. 

Wie ist Maud zum Segeln gekommen? 

„Schon als ich klein war, war ich jedes Wochenende auf den Friesischen Meeren zu finden. Surfbrett, Optimist, Falke, das waren die ersten Schritte.“ 

Maud wurde Surflehrerin und besuchte die Enkhuizer Seefahrt Schule. Während ihres Maschinenbaustudiums segelte sie an den Wochenenden mit ihrem Studentenverein Orionis, aus Amsterdam, bei Wettbewerben mit Skûtsjes auf den friesischen Seen. 

„Mit 18Jahren habe ich angefangen zu chartern, zuerst als Matrosin, später als Skipperin. Unter anderem auf dem 25 Meter langem Einmast-Klipper „De Verwondering“ und auf der „Bontekoe“: dem Zweimast-Klipper meines Vaters, meiner Schwester und meines Schwagers.“ 

Dies probiert sie an ihre Gäste weiter zu geben, da ein gutes Verhältnis zum Wasser und der Natur immer wichtiger werden. Maud zeigt Nachhaltigkeit auf durch z.B Einsatz ökologischer Putzmittel und kennt das Watt und die darin lebenden Tiere. 

Maud liebt die Überraschungen des Segelns: 

„Du lebst im Moment, es wird nie langweilig; Jede Reise erzählt ihre eigene Geschichte. Das Miteinander an Bord ist immer ein Vergnügen. Nicht nur das zusammen segeln, sondern auch alles drum herum, kochen, essen, Routen planen.“ 

 „Trockenfall auf dem Watt und raus auf die Sandbank. Zusammen (Herz) Muscheln sammeln und zubereiten. Ausblick über die Inseln und den Sternenhimmel. Es ist von der Schönheit, die schwer in Worte zu fassen ist.“

Kommen Sie Segeln auf der Zorg met Vlijt

Buchen Sie jetzt und erleben Sie ein unvergessliches Segelerlebnis mit Familie, Freunden oder Kollegen.

Büchen